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ASDO Poller

Täglich werden Schiffstypen aller Art auf dem ganzen Globus an Kaimauern, Liegeplätzen, Schleusenvorhäfen etc. vertäut. Hierbei steht die Sicherheit und Zuverlässigkeit der gewählten Festmacheeinrichtung an erster Stelle. Im Fokus der Bemessung steht neben der Sicherheit des Menschen vor allem die Unversehrtheit des Grundbauwerkes und des Schiffes.

Als Grundlage für die Auslegung von Pollersystemen bieten die Empfehlungen des Arbeitsausschusses „Ufereinfassungen“ – Häfen und Wasserstraßen (EAU 2012) ein anerkanntes und Grundlage.

Neben der Entwicklung von Pollerköpfen aus Stahl- / Sphäro- und Lamellenguss verfolgt Anker Schroeder die Philosophie des immer wichtiger werdenden Konzeptes einer Versagenskomponente im Falle einer Überlast. Der Versagensmechanismus stellt sicher, dass das Grundbauwerk keine Überlast erfährt und dadurch nicht geschädigt wird.

Anker Schroeder ist auch hier in der Lage, das System durch individuelle Vorgaben des Kunden anzupassen.

Dieses Konzept basiert auf den Empfehlungen des Arbeitsausschusses „Ufereinfassungen“ – EAU 2012. Die Vorsehung einer Abreißkomponente wird üblicherweise über eine Verjüngung im reinen Zugbereich des Abreißbolzens, der über eine Muffe mit der Hauptverankerung verbunden ist, dargestellt (Variante 1).

Eine weitere Variante für eine Versagensstruktur kann durch eine gezielt bemessene Schweißnaht erreicht werden (Variante 2).

Für die Hauptverankerung wird ein geschmiedeter Telleranker eingesetzt. Das Tellerankersystem ist speziell für diesen Anwendungsfall entwickelt worden und gewährleistet, dass die Zugkräfte sicher in das Betonfundament eingeleitet werden können.

Die Ausbildung des Druckgewölbes durch die kegelstumpfartige Geometrie des geschmiedeten Tellerankers verläuft qualitativ günstiger im Vergleich zu verschraubten Ankerplatten. Desweiteren ist eine Aufstauchung in Serie weitaus ökonomischer als über Muttern fixierte Flachstahlerzeugnisse.

Abreißkomponente über Abreißbolzen (Variante 1)

Abreißkomponente über Schweißnaht (Variante 2)